Projekte + Planung

Porr Konsortium baut Baulos H51 Pfons-Brenner

14.08.2018
Formaler Abschluss der Auftragserteilung. Das Auftragsschreiben über das Bauvorhaben wurde am Freitag, den 10. August 2018 von den Vertretern des Porr Konsortiums, bestehend aus der Porr, ihrer im vergangenen Jahr erworbenen Tochter Hinteregger und Joint Venture Partnern aus Italien sowie dem Vorstand der Brenner Basistunnel Gesellschaft unterzeichnet.
Der Zuschlag an die Porr für das größte Baulos in Österreichs Geschichte wurde zuletzt im Juli vom Bundesverwaltungsgericht erneut bestätigt. Die Bauarbeiten des Brenner Basistunnels in Wolf/Steinach starten in Kürze. Die Bauzeit beträgt rund 6 Jahre, das Auftragsvolumen rund 1 Mrd. Euro.
„Wir sind sehr stolz darauf, den Zuschlag für das bislang größte Tunnelprojekt Österreichs erhalten zu haben. Das rund 18 km lange Baulos ‚Pfons-Brenner‘ stellt aufgrund der komplexen geologischen Gegebenheiten und den beschränkten Platzverhältnissen eine anspruchsvolle Herausforderung dar“, so Porr CEO Karl-Heinz Strauss. „Ein Bauvorhaben mit einem Volumen von rund 1 Milliarde schafft man nur mit der entsprechenden Kompetenz, ganz in der Philosophie der Porr.“

Von links: Johann Hager (BBT), Jens Klitzen (Porr), Manfred Bauer (GHS/Porr), Maddalena Bonamini (BBT), Hans Köhler (Porr), Rainer Rengshausen (Porr), Konrad Bergmeister (BBT), Giampaolo Tita (Condotte), Ernesto Guerreri (Condotte), Andrea Ottolin (Condotte) und Karl Pichler (BBT).


Der Bauabschnitt H51 umfasst die Errichtung von zwei Haupttunnelröhren zwischen Pfons und Brenner, rund neun Kilometer Erkundungsstollen und die Nothalte- und Überleitstelle bei St. Jodok. Die beiden eingleisigen Haupttunnelröhren werden vorrangig mit Tunnelbohrmaschinen mit einem Ausbruchdurchmesser von 10,37 m aufgefahren. So lässt sich eine Strecke von bis zu 30 m pro Tag und Tunnelbohrmaschine vortreiben. Der Ausbruch des geplanten Erkundungsstollens erfolgt durch Sprengvortrieb mit Spritzbetonsicherung. Die komplette Versorgung findet über einen einzigen Zugangsstollen statt. Die Porr verfügt über Erfahrung von mehr als 600 km Tunnelvortrieb und hat bereits für den Brenner Basistunnel einen Erkundungs- und Zugangstunnel gebaut.
 
www.porr.at
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