Projekte + Planung

Montanuniversität Leoben in neuem Glanz

20.08.2015
Die Sanierungsarbeiten des Rabcewicz Institutsgebäudes an der Montanuniversität in Leoben sollen im Juni 2016 abgeschlossen sein und kosten rund sechs Millionen Euro. (Foto: Scherzer+Valent Architekten)
Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) saniert ein Institutsgebäude der Montanuniversität Leoben und errichtet es dabei zum Teil neu. Das Rabcewicz Gebäude, benannt nach dem Tunnelbauprofessor Ladislaus von Rabcewicz, wurde in den 70er Jahren erbaut und rund zwanzig Jahre später um eine Halle erweitert.
Die Halle wird nun abgebrochen und um einen dreigeschossigen Neubau ersetzt, der verbleibende Bestand wird zu einer modernen Lehr- und Lerninfrastruktur umgebaut. „Im Juni 2016 soll alles fertig sein. Wir investieren rund drei Millionen Euro in das Projekt“, so BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. „Den gleichen Betrag investiert noch einmal die Montanuniversität Leoben gemeinsam mit der OMV. Wir brauchen für unser weiteres Wachstum dringend Platz. Vor allem für die Lehre und die fachspezifische Ausbildung ist dieser Ausbau ein wichtiger Baustein“, erklärt Montanuni-Rektor Wilfried Eichlseder.
Für die nächste Zukunft plant die Montanuniversität eine nachhaltige Erweiterung der Hörsaalkapazitäten für die großen Hörerzahlen in den Anfangssemestern. Insgesamt 1.700 m² Fläche werden in den nächsten elf Monaten nach den Plänen von Scherzer+Vallant Architekten in Angriff genommen. Im Zuge der Sanierung werden Räume neu angeordnet, Oberflächen und Elektrotechnik erneuert sowie Barrierefreiheit hergestellt. Außerdem wird die Fassade samt Fenstern getauscht und bildet dann mit dem Zubau ein einheitliches Bild. Das Projekt ist Teil des durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) initiierten Sonderbauprogramms für Universitäten.
www.unileoben.ac.at
www.scherzer-valent.at
Ihr Browser ist veraltet. Bitte laden Sie eine neuere Version herunter!