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Med Campus Graz erreicht Dachgleiche

30.04.2021
Mit dem Med Campus Graz errichten die Bundesimmobiliengesellschaft und die Medizinische Universität Graz eines der modernsten und größten Zentren für medizinische Forschung und Lehre in Europa.
Auf 90.000 m², die sich auf Modul 1, Modul 2 und die Anatomie verteilen, entsteht aktuell einer der größten baulichen Universitätskomplexe Österreichs. Die Bundesimmobiliengesellschaft als Eigentümer und Bauherr investiert insgesamt über 400 Mio. Euro in den Med Campus Graz. Modul 1 ist seit dem Wintersemester 2017 in Betrieb. Modul 2 und die Anatomie befinden sich in Bau.
 
Am 29. April überzeugten sich Hellmut Samonigg, Rektor der Medizinischen Universität Graz, und Hans-Peter Weiss, CEO der Bundesimmobiliengesellschaft, vom Baufortschritt. Anlass waren die Dachgleiche für Modul 2 Ost und für den Lehrstuhl für makroskopische und klinische Anatomie. Bei Modul 2 West läuft seit Oktober 2020 der Innenausbau. Ende 2022 soll das gesamte Areal baulich fertiggestellt sein. Die Inbetriebnahme wird 2023 erfolgen.


Dachgleiche Anatomie (von rechts): Elmar Pichl (Sektionschef im Wissenschaftsministerium), BIG CEO Hans-Peter Weiss und Med-Uni-Graz-Rektor Hellmut Samonigg mit der Baufirma Granit.

Die ehemalige Pathologie am Auenbruggerplatz 25 wird für den Lehrstuhl für makroskopische und klinische Anatomie der Med Uni Graz saniert und erweitert. Das aus dem Jahr 1912 stammende denkmalgeschützte Gebäude bekommt mit einem neuen, zweigeschossigen Eingangsbereich ein großzügiges Foyer und wird Labors, Büros und eine Bibliothek beherbergen. Im Neubau, geplant von Franz & Sue, finden ein Hörsaal für 500 Studierende sowie zwei Seziersäle mit 70 Tischen Platz. Das historische Bestandsgebäude und die moderne Ergänzung sind unterirdisch verbunden, wodurch ein Innenhof zwischen Alt- und Neubau entsteht. Neubau und Bestand ergeben eine Bruttogeschossfläche von 8.200 m².
 
Modul 2 ist seit Frühjahr 2019 in Bau und entsteht in zwei Teilen östlich und westlich des Stiftingbachs. Eine imposante Brücke über das Stiftingtal verbindet die Bauteile; das Flachdach des Modul 2 ist begehbar und ergibt mit dem Campusplatz von Modul 1 eine große Freifläche mit einladenden Aufenthaltsbereichen und gastronomischem Angebot. Ebenfalls von Riegler Riewe Architekten entworfen, orientiert sich das Modul 2 architektonisch am bestehenden Modul 1. Damit entsteht eine charakteristische bauliche Einheit, die den Med Campus zu einem weithin sichtbaren Landmark für die Medizinische Universität Graz innerhalb der Medical Science City macht. Die Orientierung der Baukörper entlang des Stiftingstals erzeugt einen Frischluftkorridor für die Stadt Graz.

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