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ASFINAG: Totalsperre des Arlbergtunnels ab 24. April

13.04.2017
Die Sanierung und der Sicherheitsausbau des längsten Straßentunnels Österreichs gehen in den Endspurt. Von 24. April bis zum 2. Oktober bleibt der Arlbergtunnel (S 16 Arlberg Schnellstraße) zwischen Tirol und Vorarlberg gesperrt. Umgeleitet wird regional über den Arlbergpass oder großräumig über Deutschland und die Schweiz.
Rund 150 Arbeiter sorgen dafür, dass die finalen Arbeiten rechtzeitig fertig werden. „Das ist die größte Tunnelbaustelle der ASFINAG im Westen. Wir investieren 160 Mio. Euro für noch mehr Sicherheit. Das erreichen wir mit der neuesten Generation an Sicherheitstechnologien und einem innovativen Fluchtwegkonzept“, bestätigt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH.
Die ASFINAG errichtet 37 Auf- und Abstiege in den Zuluftkanal – hier verläuft ab 2. Oktober der Fluchtweg quasi „im ersten Stock“ über der Fahrbahn. Die weiteren Eckpfeiler des Sicherheitsausbaus: acht zusätzliche Pannenbuchten, eine Hochdruck-Sprühnebelanlage, das System AKUT, ein empfindliches Mikrofonsystem, dessen Software verschiedenartige Geräusche erkennen und weitermelden kann sowie Thermoscanner an den Tunnelportalen zur automatischen Aussortierung von Lkw im Falle von überhitzten Fahrzeugteilen.
Trotz aller Vorbereitungen rät die ASFINAG, den Arlbergtunnel in der Zeit der Sperre großräumig zu umfahren. „Die regionale Ausweichroute muss mit bis zu 21.000 Fahrzeugen zu Spitzenzeiten fertig werden. Wir rechnen mit Wartezeiten und Behinderungen gerade am Wochenende“, erklärt Stefan Siegele, Geschäftsführer der ASFINAG Alpenstraßen GmbH.

Nähere Informationen finden interessierte Leserinnen und Leser auf der Homepage der ASFINAG.

www.asfinag.at
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