Menschen + Szene

„Sicheres Geleit“ in gefährlichen Autobahn-Situationen

03.10.2019
Obwohl weit entfernt vom Kerngeschäft, ist die Rettung verirrter Tiere beinahe schon ein Routine-Job der Asfinag-Teams auf den Autobahnen und Schnellstraßen. Von Hund bis Kuh war alles dabei.
Alleine von Jahresbeginn 2018 bis September dieses Jahres standen mehr als 40 erfolgreiche Tierrettungs-Einsätze am Programm. So konnten unter anderem 19 entlaufene Hunde wieder eingefangen und acht Entenfamilien auf den richtigen Weg gebracht werden. Aber auch Schwäne, Kühe oder Pferde machen manchmal einen unfreiwilligen Abstecher auf das hochrangige Streckennetz.
 
„Tiere von der Autobahn zu holen ist für die Verkehrsteilnehmenden und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine besondere und vor allem sehr gefährliche Herausforderung“, sagt Stefan Siegele, Asfinag-Geschäftsführer, „aber die Teams der Autobahnmeistereien oder auch der Traffic Manager haben ein großes Herz für Tiere und geben auch in solchen Situationen alles, um das Leben der Zwei- oder Vierbeiner zu retten.“


 
Aber auch abseits der Fahrbahn gilt es ab und an ein kleines Wesen aus dem Schlammassel zu befreien. So konnte erst vor kurzem ein kleiner Kater aus einem Abwasserschacht der Nordumfahrung Klagenfurt geborgen werden. Roxy, wie das Katerchen getauft wurde, fand auch gleich bei seinem Asfinag-Retter ein neues zu Hause. Im Normalfall bringen die Asfinag-Retterinnen und -retter die Tiere in die nächstgelegenen Tierschutzhäuser. Sind Hunde und Katzen gechipt, dauert es meist nicht lange die Besitzer zu finden. Wildtiere wie Füchse oder Rehe werden in die Obhut der entsprechenden Spezialstellen übergeben. Bei Schwänen oder Enten reicht es meistens, kurzfristig den Verkehr anzuhalten, damit sie ungefährdet ihren Weg fortsetzen können.

www.asfinag.at
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