Menschen + Szene

Baukongress: zwei Auszeichnungen für Asfinag

23.04.2018
Die Projektteams der Asfinag-Baustellen konnten am 19. April im Rahmen des Baukongresses 2018 gleich zwei Auszeichnungen entgegennehmen: Die Koop Awards für den Neubau der Erdberger Brücke auf der A 23 Wiener Südosttangente und für die Abwicklung des Baus der Sannabrücke auf der S 16 Arlberg Schnellstraße.
Mit dem Koop Award wird der wachsenden Komplexität von Infrastruktur-Projekten Rechnung getragen. Die Sieger-Auswahl der eingereichten Projekte in den Kategorien Hochbau und Infrastruktur erfolgt durch eine fachkundige Jury aus Auftraggebern und Auftragnehmern. Die Kriterien zur Auswahl waren unter anderem: Koordination der Leistungen, Innovationseinsatz, Flexibilität und die Kommunikation auf der Baustelle.
„Mit Innovationen verkürzen wir erfolgreich die Dauer von Baustellen zum Vorteil unserer Kundinnen und Kunden. Auch diese Awards bestätigen, dass es sich auszahlt auf Innovationen zu setzen“, freut sich Asfinag Vorstandsdirektorin Karin Zipperer, „sie sind eine große Motivation, diesen Weg weiter zu gehen.“
 
Erdberger Brücke: „Killian“ bringt 12 Monate früher freie Fahrt
Ein Jahr weniger Bauzeit brachte beim Umbau des A 23 Knoten Prater das Abbruchschiff „Killian“. Mit der speziell für den Brückenabbruch umgebauten schwimmenden Arbeitsplatte hat die Asfinag beim Abbruch der Erdberger Brücke drei Arbeitsgänge zusammengefasst: den Abtrag, die Zerkleinerung des Abbruchmaterials und den Abtransport.



Auf bis zu 30 Baustellen zeitgleich wurde von 2013 bis 2016 der gesamte Knotenbereich umgestaltet und die Erdberger Brücke neu gebaut. Das Ziel: besserer Überblick bei den Verschneidungsbereichen und eine nachhaltig leistungsfähige Brücke über den Donaukanal. Mit rund 200.000 Fahrzeugen täglich zählt der Knoten Prater, mit seiner Anbindung an die A 4 Ost Autobahn, zum am stärksten befahrenen Autobahnknoten in Wien. 72 Mio. Euro investierte die Asfinag in den neuen Knoten Prater.
 
Sannabrücke: Rascher Brückenbau über den Köpfen der Autofahrenden
In nur zehn Monaten errichtete die Asfinag die 166 Meter lange Spannbetonbrücke. Damit der Verkehr trotz Bauarbeiten darunter ungestört fließen konnte, wurde die neue Brücke „höher“ gebaut und nach ihrer Fertigstellung 2015 auf das normale Straßenniveau der S 16 abgesenkt. Der Neubau der Sannabrücke war eine wesentliche und vor allem notwendige Vorarbeit für den aktuellen Bau der zweiten Röhre für den Perjentunnel. Derzeit dient die Brücke als Zufahrtsmöglichkeit für den Tunnelbau. Ende 2018, nach der Fertigstellung der zweiten Tunnelröhre, wird die 5,4 Mio. Euro teure Brücke final für den Verkehr frei gegeben.
 
Bereits im Jahr 2016 wurde die Asfinag für zwei Projekte ausgezeichnet: Die Sanierung der Stützmauern beim Laaerberg auf der A 23 und für einen sechs Kilometer langen und besonders herausfordernden Bereich beim Neubau der S 10 Mühlviertler Schnellstraße.
 
www.asfinag.at
Ihr Browser ist veraltet. Bitte laden Sie eine neuere Version herunter!