Maschinen + Technik

Zwei Unimog U 5023 am höchsten Vulkan der Welt

03.02.2020
Die Profis für unwegsames Gelände unterstützten das Expeditionsteam bei der Installation von Notfunkeinheiten auf 6.100 m. Eines der Fahrzeuge stellte einen Höhenrekord für Radfahrzeuge auf 6.694 m auf.
Der Unimog ist seit über 70 Jahren legendär, wenn es um wissenschaftliche Expeditionen in alle Erdteile und Klimazonen geht. Jetzt wagte es ein zehnköpfiges Expeditionsteam unter der Führung von Matthias Jeschke, den höchsten Vulkan der Welt, den Ojos del Salado in Chile mit zwei Unimog U 5023 zu erklimmen.
 
Das Team sollte auf verschiedenen Höhenlagern auf dem Vulkanberg ein System von vier Notfunkeinheiten installieren. Im Notfall kann später über jede der vier Einheiten eine Funkverbindung zu den drei weiteren Basislagern des Ojos del Salado hergestellt werden. Mit diesem System soll die Sicherheit sowohl für Bergsteiger als auch Wissenschaftler verbessert werden. Der Ojos del Salado ist mit einer Höhe von 6.893 m der höchste aktive Vulkan der Erde. Der Vulkan ist Teil der Atacama-Wüste, die zu den trockensten Wüsten der Erde zählt, sowie Teil des berüchtigten Pazifischen Feuerrings.
 
Nachdem das Expeditionsteam das Höhenlager Amistad auf 6.100 m mit beiden Unimog U 5023 erreichte und dort die vierte Notfunkeinheit eingerichtet hat, wandte sich das Team einem weiteren Meilenstein zu – den Höhenweltrekord für Radfahrzeuge. Dieser wurde mit einem der beiden Unimog auf einer Höhe von 6.694 m erreicht. Noch nie zuvor hatten Fahrzeuge weltweit einen Aufstieg in so große Höhen geschafft.
 

Hochgeländegängige Unimog U 5023 unterstützen Expeditionsteam in Chile.
 
Unterstützt wurde die Expedition von Mercedes-Benz Special Trucks mit zwei hochgeländegängigen Unimog U 5023 der neuesten Generation, die das Expeditionsteam und das erforderliche Equipment in die extreme Höhe auf den Vulkan transportierten. Beide Unimog wurden mittels Spezialbereifung, starker Seilwinden und Sonderaufbauten zur variablen Schwerpunkttarierung von Spezialisten des Unimog-Museums, dem Unimog Aufbaupartner AS Söder und von Ingenieuren der Unimog-Entwicklung für die Herausforderungen in diesen extremen Höhen fit gemacht.
 
Damit haben Matthias Jeschke – Inhaber der Firma Extrem Events – und sein Team nicht nur den mit einem Mercedes-Benz Zetros in 2014 selbst gesetzten Rekord übertroffen, sondern auch den absoluten Höhenweltrekord für Radfahrzeuge gesetzt. Beide Fahrzeuge haben laut Expeditionsleiter Jeschke „die extrem steilen wie felsigen Passagen dank zuverlässiger und bester Technik, austariertem Schwerpunkt und genialer Reifentechnik bewältigt und Material und Ausrüstung auf die enorme Höhe transportiert. Zu keinem Zeitpunkt weltweit motorisierter Höhenexpeditionen haben zwei Trucks gleichzeitig eine solche Höhe erreicht.“ Also ein Doppel-Weltrekord für die zwei Unimog U 5023 und ein weiterer Fortschritt in der wissenschaftlichen Erforschung des Pazifischen Feuerrings.
 
Aus der Idee, ein Nutzfahrzeug für möglichst viele Aufgabenbereiche zu konzipieren, entstand vor über 70 Jahren der Unimog. Seit diesem Zeitpunkt erfüllt der Allrounder-Profi von Mercedes-Benz diesen Anspruch und wurde dabei ständig verbessert. Heute meistert er im Schwerpunkt Herausforderungen in der Grünpflege, der Landwirtschaft, dem Winterdienst und der Straßenunterhaltung. Souverän im Arbeitseinsatz, effektiv im Transport und effizient im Unterhalt - diese Mischung macht den Unimog attraktiv für viele, in Österreich besonders für kommunale Dienstleister und Lohnunternehmer. In die aktuelle Euro VI Unimog-Generation wurde bis zur Markteinführung in 2013/2014 ein dreistelliger Millionenbetrag investiert. In den nächsten Jahren werden beide Unimog Baureihen mit einem ähnlich hohen Betrag entwicklungsseitig fit für die Zukunft gemacht.

www.mercedes-benz-trucks.at
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