Maschinen + Technik

PR 776 ermöglichte die Umstellung auf Einschichtbetrieb

27.06.2018
Im Braunkohle-Tagebau Welzow Süd nahm vergangenen April die erste Liebherr-PR 776 ihren Betrieb in Deutschland auf. Die hydrostatische 70-Tonnen-Planierraupe übertrifft dabei in einer Schicht das Arbeitspensum einer kleineren Maschine im Zweischichtbetrieb. Zusätzlich verbraucht sie deutlich weniger Kraftstoff als dort ebenfalls eingesetzte Mining-Raupen mit konventionellem Antrieb.
Auch härtesten Umgebungsbedingungen trotzt die Liebherr PR 776 problemlos. Darum setzt die Straßen- und Tiefbau Welzow GmbH (STW) dieses Modell bei Arbeiten rund um den Hauptabsetzer des Tagebaus ein. Ausgerüstet mit riesigem U-Schild (22 m3), GPS-Maschinensteuerung und Kontergewicht verteilt und planiert die erste in Deutschland betriebene PR 776 das vom Absetzer abgeworfene Material.



Mit einer Maximalleistung von 565 kW (768 PS) und dem Einsatzgewicht von 73 Tonnen arbeitet STW mit der innovativen Planierraupe äußerst ökonomisch: Der stufenlose hydrostatische Antrieb garantiert eine gleichbleibende Motordrehzahl – der Dieselmotor arbeitet so stets im wirtschaftlichsten Bereich. Der zuschaltbare ECO-Modus und die bedarfsgesteuerte Arbeitshydraulik sparen zusätzlich Sprit.
Der Betreiber betont: „Bereits nach wenigen Einsatzwochen erkennen wir, dass der Kraftstoffverbrauch deutlich unter dem vergleichbarer Raupen mit Wandlerantrieb liegt.“
„Außerdem hat uns die PR 776 ermöglicht, vom Zweischichtbetrieb mit einer kleineren Raupe auf einen Einschichtbetrieb umzustellen“, so der Kunde weiter. Das liegt einerseits an ihrer proaktiven Leistungsanpassung, die bei Bedarf mehr Durchzugskraft liefert, andererseits an der intuitiven Steuerung per Joystick und den guten Sichtverhältnissen in der Kabine – denn Komfort und Sicherheit sind wichtige Eckpfeiler für mehr Produktivität und Maschinenauslastung.
 
www.liebherr.com
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