Maschinen + Technik

Kärntner GFK-Rohre als Zukunft der Wasserversorgung

19.09.2018
Innovative und maßgeschneiderte Trinkwasserspeicherlösungen der Marke Hobas von Amiblu gewährleisten die Versorgung mit dem wichtigen Gut Wasser.
Die Wietersdorfer Gruppe ist seit Dezember 2017 am Joint Ventures Amiblu beteiligt, einem der europaweit größten Hersteller von glasfaserverstärkten Kunststoffrohren (GFK-Rohre), mit Sitz in Klagenfurt. Unter den Marken Hobas und Flowtite entwickelt und vertreibt Amiblu unter anderem GFK-Trinkwasserspeichersysteme, die in ganz Europa zum Einsatz kommen.
Der Bedarf an solchen Systemen steigt kontinuierlich, da es vor allem in den Sommermonaten regelmäßig zu immer längeren und heißeren Trockenperioden kommt. Dadurch herrscht in vielen, oftmals abgelegenen Orten Trinkwasserknappheit. Die GFK-Trinkwasserspeichersysteme des Kärntner Rohrspezialisten zeichnen sich dabei durch hohe Dichtheit, geringe Wartungskosten, flexible Erweiterbarkeit, Abrieb- und Korrosionsbeständigkeit sowie eine überdurchschnittlich lange Lebensdauer aus.


 
„Aufgrund der klimatischen Veränderungen beschäftigt uns das Thema Trinkwasserknappheit mittlerweile auch im Herzen Europas und wird in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit erfordern. Hier sind innovative Speicherlösungen für Trinkwasser, wie wir sie auch schon im Energiebereich finden, künftig unerlässlich. Vor allem hinsichtlich der Langlebigkeit und der schnellen Montage, bieten GFK-Rohre eine wichtige Alternative zu herkömmlichen Baustoffen wie Beton“, erklärt Wietersdorfer-Geschäftsführer Michael Junghans (Bild oben).
Der größte jemals errichtete Hobas GFK-Trinkwassertank befindet sich in der kroatischen Gemeinde Pitomača. Mit einem Fassungsvermögen von 1.000.000 Liter sichert er die Trinkwasserversorgung der rund 10.000 Einwohner. Der Tank wurde in einer Rekordzeit von nur fünf Tagen errichtet – zum Vergleich, die Mindestinstallationszeit für eine vergleichbare Beton-Alternative hätte sechs Monate betragen.
Neben der Sicherung der Trinkwasserversorgung dienen Hobas-Tanks oftmals auch als Betriebs- und Löschwasserreserven. Vor allem in abgelegenen Regionen, die nur schwer zugänglich sind und in denen herkömmliche bauliche Maßnahmen nicht durchführbar sind, bewähren sich die GFK-Speichersysteme mit Kapazitäten von bis zu mehreren Hundert Kubikmetern. Dank einfacher Steckverbindungen und dem geringen Gewicht des Rohrmaterials können Hobas-Trinkwassertanks ohne schweres Equipment installiert werden.
 
www.hobas.at
www.amiblu.com
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