Maschinen + Technik

Dakar 2017: Iveco bei Halbzeit in Führung

10.01.2017
Bekannt als eine der härtesten Rallyes der Welt bringt die Rallye Dakar mit ihren 12 Etappen, sieben davon mit mehr als 400 Kilometern, auch in diesem Jahr Mensch und Maschine an ihre Grenzen. Nach der Halbzeit liegt Teamleiter Gerard de Rooy in Führung.
Die „Dakar“ läuft trotz einer Erweiterung des Teilnehmerfeldes um einige Marken auch 2017 wieder auf das Duell Iveco-Kamaz hinaus. Titelverteidiger „Petronas De Rooy Iveco“ setzt neben einer eigenen Fahrwerkstechnologie wieder auf den Iveco Trakker und den australischen Iveco Powerstar mit den robusten Rahmen und den zuverlässigen Cursor 13 Motoren. Denen hat FPT Industrial – die Motorenmarke von CNH Industrial – als besten Kompromiss zwischen Dauerfestigkeit und Leistungsvermögen eine Leistung von ca. 900 PS verpasst. Kamaz hingegen fährt mit leistungsstärkeren, aber auch schwereren Motoren eines Schweizer Kranherstellers.
Die ersten Etappen galt es, als Team zusammen zu bleiben, schließlich ist der Rallyesport ein Teamsport. Das Iveco Team brachte zu Beginn alle drei Fahrzeuge unter die ersten Zehn, ein Fahrzeug war auf Platz zwei. Aufgrund einer wild gewordenen Reifendruckregelanlage im Iveco Powerstar des Teamleiters Gerard de Rooy begann in Etappe 3 das Unglück in Form von 3 Plattfüßen. Mehr als Rang 17 war am Ende nicht drin. In den folgenden beiden Etappen – die erste eine extrem schwierige Anden-Passage in Bolivien auf bis zu 4.000 Höhenmeter –  zeigte de Rooy, was er und sein Iveco kann: ein Sieg auf beiden Etappen brachte ihm auch die Gesamtführung mit einem 20 minütigen Vorsprung ein.
www.iveco.at
www.dakar.com
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