Maschinen + Technik

25 Jahre Baustoff-Recycling Verband

12.02.2015
Es tut sich etwas beim Baustoff Recycling: während der Rückbau als Standardabbruchmethode ab sofort Stand der Technik ist, sind die Projekte der Abfallende-Verordnung und der Baustoff-Recycling-Norm noch in Bearbeitung. Detaillierte Informationen dazu bietet der Fachkongress „25 Jahre BRV“ am 26. März 2015 in Wien.
Baustoff-Recycling im modernen Sinne wird in Österreich erst seit 25 Jahren in geregelter Form über spezialisierte Unternehmen durchgeführt. Die vielen neuen Entwicklungen, die 2015 die Recyclingwirtschaft beschäftigen werden – neue Recycling-Baustoffverordnung, neue Rückbauvorschriften, AlSAG-Novelle – stehen im Mittelpunkt der Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre BRV“, die vom Österreichischen Baustoff-Recycling Verband (BRV) am 26. März 2015 in Wien abgehalten wird.

Stand der Recyclingverordnung
Der BRV verlangt schon seit über 20 Jahren ein Abfallende für gütegeschützte Recycling-Baustoffe. Eine entsprechende Basis wurde schon 1990 durch die Richtlinie für Recycling-Baustoffe gelegt, die in Abstimmung mit dem damaligen Umweltministerium bundesweit einheitlich die Bau- und Umwelttechnik festlegte. Diese Richtlinie wurde zwischenzeitlich insgesamt acht Mal aktualisiert und in vielen Regelwerken wie ÖNormen, RVS, Richtlinien und Standardisierte Leistungsbeschreibungen empfohlen bzw. verbindlich als Stand der Technik festgelegt. Vonseiten der Nachbarländer und weiterer Staaten wurde das österreichische Vorgehen oftmals als „best-case“ bezeichnet, da es einerseits bundeseinheitlich gilt, andererseits Umwelt und Bautechnik in Einem behandelt.
www.brv.at

Mehr dazu lesen Sie in der neuen Ausgabe des Baublatt.Österreich.
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