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Asfinag: UVP-Start für den Abschnitt Freistadt bis Rainbach der S 10

17.11.2017
Vor kurzem reichte die Asfinag die Planungen zum S 10 Abschnitt Freistadt Nord bis Rainbach Nord beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zur Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) ein. Unabhängige Gutachter und Experten untersuchen jetzt alle Auswirkungen der künftigen Strecke auf Mensch und Umwelt.
Unter ständiger Einbindung von Anrainern hat die Asfinag eine Verkehrslösung entwickelt, welche die bestmögliche Entlastung der Ortsdurchfahrten von Rainbach, Apfoltern und Vierzehn sicherstellt. Die Zahlen sprechen für sich: Ohne S 10 Nord würden im Jahr 2035 täglich rund 19.400 Autos durch das Ortszentrum von Rainbach fahren. Mit S 10 Nord werden es weniger als 1.500 pro Tag sein. Dies entspricht einer Verringerung des Verkehrs um 92%.



Seit 2013 plante die Asfinag den Weiterbau der S 10 Mühlviertler Schnellstraßen nach Norden in Richtung Staatsgrenze. Der neue Abschnitt wird bei der Anschlussstelle Freistadt Nord am Ende der bestehenden S 10 beginnen, umfährt Vierzehn und Rainbach und mündet nördlich von Rainbach wieder in die B 310 ein. Die Straße wird analog zur bestehenden S 10 gebaut: Mit zwei Fahrspuren und Pannenstreifen in jede Richtung, die durch Betonleitwände getrennt sind. Die Verlängerung der S 10 bis zur Staatsgrenze Wullowitz ist abhängig von der weiteren Entwicklung des Verkehrs sowie von den Planungen zur Fortführung der Schnellstraße auf tschechischer Seite.

Daten & Fakten
Gesamtlänge: 7,2 km
Gesamtinvestition: 208 Mio. Euro
Geplanter Baubeginn: 2021
Geplante Verkehrsfreigabe: 2024

www.asfinag.at
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