Menschen + Szene

Baustart für die Umfahrung Drasenhofen

07.04.2018
Die fünf Kilometer lange Strecke wird ampel- und kreuzungsfrei errichtet und zusätzlich rund 1.800 Lkw pro Tag aus den Ortschaften abziehen. Geschützt werden die Bewohnerinnen und Bewohner von Drasenhofen, Steinebrunn, Kleinschweinbarth und Stützenhofen.
Die Asfinag investiert 50 Millionen Euro in die neue Strecke. 4,5 Mio. Euro netto finanziert das Land Niederösterreich und rund 1,3 Mio. Euro kommen als Zuschuss von der Europäischen Union. Nach ihrer Fertigstellung im Herbst 2019 ist die Umfahrung Drasenhofen Teil des Asfinag Streckennetzes und wird bemautet. Nationale und internationale Ehrengäste feierten mit der Bevölkerung am 7. April den feierlichen Spatenstich.
Im Bild von links: Alexander Walcher (Asfinag Geschäftsführer), Klaus Schierhackl (Asfinag Vorstandsdirektor), Karl Wilfing (NÖ-Landtagspräsident), Christian Lausch (Abgeordneter zum Nationalrat in Vertretung des Verkehrsministers Norbert Hofer), Johanna Mikl-Leitner, (NÖ-Landeshauptfrau), Ludwig Schleritzko (Landesrat für Finanzen und Mobilität), Karin Zipperer (Asfinag Vorstandsdirektorin), Petr Hýbler (Ratsmitglied Region Südmähren) und Reinhard Künzl (Bürgermeister Drasenhofen).
Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreich: „Mit dem Bau der Umfahrung Drasenhofen erfolgt der vorläufige Lückenschluss der A 5 Nord/Weinviertel Autobahn. Eine wesentliche Verbesserung sowohl für die Anbindung des Weinviertels an die Bundeshauptstadt Wien, als auch an unser Nachbarland, die Tschechische Republik. Die Umfahrung Drasenhofen wird aber auch eine wesentliche Entlastung und massive Lebensverbesserung der Bürgerinnen und Bürger von Drasenhofen bringen.“
Karl Wilfing, NÖ-Landtagspräsident. „Vor allem die Staus waren ein regelrechter Hemmschuh für die Entwicklung der Region. Durch die Fertigstellung der A 5 wird nun auch Niederösterreichs BIP um 1,6 Prozent wachsen – das des Weinviertels um 5,6 Prozent – wie auch unsere Studie zum Wirtschaftswachstum durch die A 5 belegt.“
Ludwig Schleritzko, NÖ-Landesrat für Finanzen und Mobilität: „Im Jahre 2018 investieren Asfinag und Land Niederösterreich in Summe 327 Mio. Euro in den Ausbau des Bundes- und Landesstraßennetzes. Das sichert und schafft 4.100 Arbeitsplätze im Land. Auch bei der Umfahrung Drasenhofen leistet das Land Niederösterreich einen Kostenbeitrag in der Höhe von 4,5 Millionen Euro netto.“
 
www.asfinag.at
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